Warum kann eine App technisch funktionieren und trotzdem kein Business generieren?
Nur weil eine App stabil läuft, nicht abstürzt und keine Bugs hat, heißt das noch lange nicht, dass sie echten Business-Mehrwert schafft. Viele Apps werden mit solider Entwicklung, guter Performance und aktiven Nutzer:innen gelauncht – sind aber nicht darauf ausgelegt, Conversions zu erzielen, Nutzer zu binden oder Umsätze zu skalieren.
In den meisten Fällen liegt das Problem nicht an der Technik, sondern an Fokus, Metriken und frühen strategischen Entscheidungen.
Wenn eine App „funktioniert“, sich aber trotzdem etwas falsch anfühlt
Anzeichen dafür, dass eine App keinen Business-Wert generiert
Sehr typische Warnsignale sind:
- Es gibt Nutzer:innen, aber keinen klaren Umsatz
- Die App wird genutzt, erreicht aber ihr Hauptziel nicht
- Das Team glaubt, dass sie funktioniert, kann es aber nicht mit Daten belegen
- Neue Features werden entwickelt, aber die Ergebnisse verbessern sich nicht
- Die Wartungskosten steigen, der Nutzen jedoch nicht
In diesen Fällen funktioniert die App – aber nicht für das Business.
Häufige Fehler, die verhindern, dass eine App echten Mehrwert liefert
Kein klares Business-Ziel
Viele Apps werden mit sehr vagen Zielen entwickelt, wie zum Beispiel:
- „Die User Experience verbessern“
- „Auf dem Mobile-Markt präsent sein“
- „Einen Prozess digitalisieren“
Wenn es keine klare Antwort auf diese Frage gibt:
Was muss passieren, damit diese App profitabel oder wirklich relevant für das Business ist?
…dann wird es später extrem schwierig, die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Nutzung messen statt Wirkung
Einer der häufigsten Fehler:
Es werden gemessen:
- Downloads
- Sessions
- Aktive Nutzer:innen
Aber nicht:
- Conversions
- Umsatz
- Kosteneinsparungen
- Operative Effizienz
- Echte Retention
Ohne Impact-Metriken wird die App auf Basis von Annahmen gesteuert – nicht auf Basis von Fakten.
Design ohne Conversion-Fokus
Viele Apps sehen visuell großartig aus, aber:
- Das Onboarding führt die Nutzer:innen nicht
- Der Mehrwert wird nicht klar kommuniziert
- Der nächste Schritt ist nicht eindeutig
- Nutzer:innen wissen nicht, was sie tun sollen
Eine App kann schön und benutzerfreundlich sein – und trotzdem nicht zur richtigen Aktion führen.
Keine Anbindung an Business-Systeme
Wenn die App nicht verbunden ist mit:
- Abrechnungssystemen
- CRM
- ERP
- Business-Analytics
…wird sie zu einer isolierten Lösung. Sie funktioniert für sich allein, kommuniziert aber nicht mit dem restlichen Unternehmen – und das begrenzt ihren Wert massiv.
Entscheidungen ohne verlässliche Daten
Ein weiteres häufiges Problem:
- Schlecht definierte Events
- Inkonsistente Metriken
- Dashboards, die keine echten Business-Fragen beantworten
Ohne eine solide Datenbasis ist jede Optimierung ein Glücksspiel – keine fundierte Entscheidung.
Was eine App tun muss, um wirklich Business zu treiben
Die App klar an einem Ziel ausrichten
Bevor eine App entwickelt oder weiterentwickelt wird, muss klar sein, ob ihr Hauptzweck ist:
- Verkaufen
- Kund:innen binden
- Kosten senken
- Effizienz steigern
- Daten sammeln
- Prozesse automatisieren
Eine App kann mehrere Ziele haben – aber eines muss immer Priorität haben.
Das messen, was wirklich zählt
Neben aktiven Nutzer:innen sollte eine Business-orientierte App messen:
- Zentrale Conversions
- Generierten Umsatz oder eingesparte Kosten
- Retention nach Cohorts
- Nutzung kritischer Features
- Abbruchpunkte
Nur so erkennt man, was funktioniert – und was nicht.
Analytics in Entscheidungen übersetzen
Daten allein reichen nicht. Wichtige Fragen sind zum Beispiel:
- Welche Features erzeugen den größten Mehrwert?
- Wo verlieren wir Nutzer:innen?
- Welche Verbesserungen beeinflussen den Umsatz?
- Welche Nutzertypen sind am profitabelsten?
Hier machen Business-Dashboards (z. B. mit Power BI) den entscheidenden Unterschied.
Die App als Teil eines Systems denken, nicht als Einzelprodukt
Apps, die echten Business-Wert liefern, sind in der Regel:
- Mit anderen Systemen verbunden
- Teilen Daten
- Unterstützen Entscheidungen über Teams hinweg
- In reale Prozesse integriert
Erst wenn eine App Teil des gesamten Ökosystems wird, entfaltet sie ihr volles Potenzial.
Typische Szenarien, in denen das passiert
Interne Apps, die nicht wie erwartet genutzt werden
Sie werden eingeführt, um interne Prozesse zu verbessern, aber:
- Zeitersparnisse werden nicht gemessen
- Engpässe nicht identifiziert
- Workflows nicht optimiert
Am Ende werden sie genutzt, „weil sie existieren“ – nicht, weil sie echten Mehrwert bringen.
Kunden-Apps, die nicht konvertieren
Es gibt Nutzer:innen, aber:
- Der Funnel ist unklar
- Es ist nicht ersichtlich, warum Nutzer:innen nicht kaufen
- Verbesserungen werden nicht nach Impact priorisiert
Ohne klare Daten stagniert das Wachstum.
Wie man eine App, die kein Business generiert, wieder auf Kurs bringt
Metriken und Events überprüfen
Klar definieren:
- Zentrale Events
- Funnels
- Business-KPIs
Oft muss die App nicht neu gebaut werden – sie braucht einfach bessere Messbarkeit.
Verbesserungen mit echtem Impact priorisieren
Statt Features nach Bauchgefühl zu entwickeln:
- Daten analysieren
- Reibungspunkte identifizieren
- Fokus auf kritische Bereiche legen
Weniger Features. Mehr Fokus.
Die App mit Business-Reporting verbinden
Die Zentralisierung von Daten aus:
- Der App
- Zahlungen
- Nutzer:innen
- Operativen Prozessen
schafft eine klare, einheitliche Sicht und ermöglicht datengetriebene Entscheidungen.
Ihr Technologiepartner für Apps mit echtem Business-Wert
Bei Yeeply helfen wir Apps dabei, mehr zu tun als nur zu funktionieren – wir sorgen dafür, dass sie echten Business-Mehrwert liefern. Mit über 14 Jahren Erfahrung arbeiten wir mit führenden Entwicklungs- und Maintenance-Teams und unterstützen unsere Kund:innen dabei, Technologie, Daten und Business-Ziele von Anfang an miteinander zu verbinden.
Wenn Ihre App „funktioniert“, aber nicht wirklich abhebt, helfen wir Ihnen dabei, sie zu analysieren und die nächsten Schritte klar und fokussiert zu definieren.





